Casual Games Blog

geposted von Tobias
Kategorie: Marketing

mafia

Betrugsvorwürfe gegen Social Game-Anbieter

Sogenannte Social Games erfeuen sich derzeit auf Facebook und Co. großer Beliebtheit. Spiele wie Farmville oder Mafia Wars des Anbieters Zynga bieten den Spielern grundsätzlich kostenlosen Spielspaß für Zwischendurch und sind damit derzeit extrem erfolgreich. Mittlerweile sind die Communities um solche Games millionenschwer.

Das Geschäftsmodell dahinter: Spieler können sich durch Micro-Transaktionen Vorteile im Spiel erkaufen. Die Spiele sind so ausgelegt, dass sie Spieler dazu animieren, echtes Geld in Ingame-Währung zu tauschen und damit in Güter des Spiels zu investieren, um schneller aufzusteigen und erfolgreicher zu sein.

Auf dem Blog TechCrunch werden nun schwere Vorwürfe gegen die Methoden der Anbieter erhoben – mit einem gewaltigen Echo in der Bloggerszene.

Blogger kritisieren unethisches Geschäftsgebahren

Das Erfolgsrezept von Zynga und anderen großen Betreibern sei unethisch, so die Vorwürfe, denn Nutzer würde absichtlich in die Falle gelockt. Wer sich dagegen entscheidet Bargeld einzuzahlen, um zusätzliche Extras freizuschalten, bekomme die Möglichkeit, andere Angebote zu nutzen. Diese würden jedoch oft versteckte Kosten beeinhalten – die User bezahlten am Ende weit mehr, als hätten sie direkt überwiesen.

Das perfide dabei: Das Angebot, dass am meisten Geld einspielt, hat die größen Mittel für Werbung zur Verfügung – und kann ehrliche Anbieter aus dem Markt drängen.

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